Wirtschaftsklassen packen beim Naturschutz im Naturpark Spessart mit an

Im Naturpark Spessart existieren viele Feuchtwiesen, welche nachhaltig bewirtschaftet werden. Dadurch bleiben die Flächen offen und verbuschen nicht, so dass diese für seltene Arten wie die Schachblume als Lebensraum erhalten bleiben. Allerdings hat sich in den letzten Jahren auch das für Tiere giftige Wasser-Kreuzkraut stark ausgebreitet, was zunehmend die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen beeinträchtigt und auch die Schachblume gefährdet. Der Naturpark Spessart e.V. hat daher ein Projekt zur systematischen Erfassung und Rückdrängung des Wasser-Kreuzkrauts gestartet. Auch die Klasse 12fW packte am 18. April mit an und betrieb Artenschutz mit dem Unkrautstecher. Zwischen den Arbeiten informierte der Gebietsbetreuer Christian Salomon die Gruppe über das Konzept des Naturparks und die wertvollen Lebensräume.

Parallel suchte die Klasse 12eW zusammen mit dem Naturpark-Ranger Felix Kühne auf sechs Kilometer Länge entlang der Bundesstraße den Aubach von Wiesthal nach Partenstein ab und sammelte dort über 100 Kilogramm Müll: Glasflaschen, Plastikverpackungen, Radkappen und auch ein alter Reifen lagen achtlos in der Natur. Beim Zersetzen des Kunststoffes wird dieser zu Mikroplastik, welcher sich im Boden und den Pflanzen anreichert. Am Ende würde das Plastik in die Landwirtschaft und die Nahrungskette gelangen. Dies half die Klasse tatkräftig zu verhindern. Neben der Arbeit bestaunte die Klasse entlang der Strecke viele schöne Wiesen und Täler, ein besonderes Highlight war eine Biberburg.

Andreas Reble und Miriam Ostheimer

 

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