Am 23. April 2026 fand auf dem Sportgelände des TuS Damm in Aschaffenburg das 11. Benefizturnier der FOSBOS Aschaffenburg statt. Das traditionsreiche Fußballturnier stand erneut ganz im Zeichen der Inklusion und stellte eindrucksvoll unter Beweis, wie Sport Menschen verbinden kann. Insgesamt nahmen acht Teams an dem inklusiven Benefizturnier teil. Neben den schulischen Mannschaften des Hanns-Seidel-Gymnasiums, der FOSBOS Marktheidenfeld, des Spessart-Gymnasiums Alzenau, der FOS Obernburg, des Kronberg-Gymnasiums sowie dem Team der FOSBOS Aschaffenburg bereicherten auch zwei Inklusionsteams – Bayern Alzenau und erstmals die Comenius-Schule – das Teilnehmerfeld.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Aschaffenburger Bürgermeister Eric Leiderer, der in seinen Begrüßungsworten die große Bedeutung von Inklusion im Sport hervorhob und das Engagement aller Beteiligten würdigte. Auch die Stadt Aschaffenburg unterstützte das Turnier mit einer Spende. Zudem überreichte die SMV der FOSBOS Aschaffenburg beiden Teams jeweils eine Spende in Höhe von 250 Euro.
Auf dem Platz entwickelte sich ein Turnier auf erfreulich hohem spielerischem Niveau, das zugleich von großer Fairness und gegenseitigem Respekt geprägt war. Vor dem Finale trafen die beiden Inklusionsteams aufeinander; die Begegnung endete unentschieden. Den Turniersieg sicherte sich schließlich das Hanns-Seidel-Gymnasium, das im spannenden Finale die FOSBOS Marktheidenfeld besiegte. Im Spiel um Platz 3 setzte sich das Team der FOSBOS Aschaffenburg durch.
Auch abseits des Spielfelds war bestens für das Gelingen der Veranstaltung gesorgt: Die Klasse 12wW übernahm engagiert die Bewirtung und versorgte Spieler und Zuschauer mit Speisen und Getränken. Auch die Schulfamilie trug zur besonderen Atmosphäre bei, indem der Unterricht kurzerhand auf den Fußballplatz verlagert wurde und zahlreiche Klassen die Mannschaften lautstark anfeuerten.
Ein besonderer Dank gilt zudem der Turnierleitung, die mit großem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf sorgte und dieses gelungene Sportereignis möglich machte.
Das Benefizturnier hat einmal mehr gezeigt: Fußball kennt keine Grenzen – und Inklusion wird hier nicht nur thematisiert, sondern aktiv gelebt.
Miriam Ostheimer für die Fachschaft Sport