Im Oktober drehte sich bei uns alles um Regionalität, Nachhaltigkeit und gemeinsames Handeln.
Den Auftakt zur Aktion machte am 17. Oktober die Apfelernte: Gemeinsam mit den
Schlaraffenburgern ging es für die Schülerinnen und Schüler des Seminars regionale Wertschöpfung
auf die Streuobstwiese in Schweinheim. Dort wurden stolze 780 Kilogramm Äpfel geerntet – ein
echtes Gemeinschaftserlebnis, das die Bedeutung von Streuobstwiesen für Natur und Umwelt
greifbar machte. 80 Kilogramm wurden dem Seminar für ihren Einsatz geschenkt.
Am 29. Oktober folgte die Verarbeitung: Die 80 Kilogramm Äpfel wurden geschält, gekocht,
püriert und mit Vanillezucker verfeinert. So entstand ein köstliches Apfelmus, das nicht nur regional
und saisonal, sondern auch richtig lecker war. Die Seminargruppe lernte dabei, wie viel Arbeit und
Sorgfalt in einem einfachen Produkt steckt. Den krönenden Abschluss bildete am 31. Oktober der Kartoffelpuffer-Verkauf.
Die Schülerinnen und Schüler schälten und rieben Kartoffeln, bereiteten den Teig vor und brieten fleißig. Rund 200 Portionen
wurden zum Selbstkostenpreis zusammen mit Apfelmus verkauft – ein voller Erfolg!
Begleitet wurde die Aktion von einem Seminar zur regionalen Wertschöpfung sowie der AG
Klimaschule, die den Zusammenhang zwischen Ernährung, Umwelt und Klimaschutz verdeutlichte.
So wurde nicht nur gekocht und verkauft, sondern auch gelernt, wie wichtig regionale Produkte für
unsere Zukunft sind.
Andreas Reble