Auch in diesem Jahr widmete sich die Projektwoche der FOSBOS Aschaffenburg den Themen Gesundheit und Nachhaltigkeit. Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe setzten sich mit vielfältigen Fragestellungen auseinander, die ihren Schulalltag ebenso wie das Leben außerhalb des Klassenzimmers betreffen. Dabei erweiterten sie ihr Wissen, sammelten praktische Erfahrungen und entwickelten gemeinsam mit externen Expertinnen und Experten eigene Ideen.
Am Montag lag der Schwerpunkt auf der konkreten Projektarbeit. In den verschiedenen Gruppen wurde recherchiert, ausprobiert, diskutiert und gestaltet. Die Bandbreite der Themen reichte von Drogen, Sucht und Resilienz über Stress, Mobbing und Blutspende bis hin zu gesunden Getränken und klimafreundlicher Ernährung. Auch der Zusammenhang zwischen Ernährung, Gesundheit und Klimaschutz wurde in Workshops der AOK und von Bildung trifft Entwicklung theoretisch wie praktisch erarbeitet. Die Verbindung von Gesundheit und Bewegung stand beim Projekt „Functional Movement Screen“ im Mittelpunkt. Die Jugendlichen beschäftigten sich mit Beweglichkeit und der Frage, wie sich Verletzungen durch gezielte Tests und Übungen vermeiden lassen. Zur Suchtprävention kamen Rauschbrillen zum Einsatz, während beim Thema Mobbing ein Kurzfilm entstand. Auch die vegane Kosmetikindustrie wurde unter die Lupe genommen. Nach einem Vortrag einer Expertin vertieften die Jugendlichen die Inhalte und stellten teilweise eigene Kosmetikprodukte her. Mit Stress und seinen Auswirkungen befasste sich eine weitere Gruppe unter Anleitung einer Psychotherapeutin. In ihrem interaktiven Vortrag erhielten die Jugendlichen Einblicke in die Entstehung und den Umgang mit Stress und setzten die gewonnenen Erkenntnisse anschließend kreativ um. Nachhaltigkeit bildete einen weiteren Schwerpunkt. Zwei Gruppen erkundeten bei Exkursionen nach Heigenbrücken und in den Sinngrund Möglichkeiten der Biotoppflege und arbeiteten dabei mit dem Naturpark Spessart zusammen. Die Glasmanufaktur MaBe vermittelte bei einem Besuch Einblicke in das Upcycling von Flaschen und die Erfahrungen eines Start-up-Unternehmens. Mit gesunden, regionalen Pausensnacks beschäftigte sich eine weitere Gruppe, die am Wettbewerb „Regional Genial! Gesunde Rezepte für die Pause“ teilnahm. Ein besonderes Anliegen war in diesem Jahr die DKMS. Die Klasse 11a informierte über die Stammzellspende und bereitete die Registrierung vor. Am Montag und Dienstag konnten sich die Schülerinnen und Schüler eine Speichelprobe abgeben. Mit einer Rekordzahl an Registrierungen zeigte sich dabei eine beeindruckende Bereitschaft, anderen Menschen zu helfen.
Die Projektpräsentation am Dienstag bildete den Höhepunkt der Woche. Nach dem Hauptvortrag der DKMS stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse und entstandenen Produkte vor. Im Innenhof und im Foyer präsentierten die Gruppen ihre Themen anschaulich und kreativ und teilten ihre Erkenntnisse mit der Schulfamilie. Die offene Gestaltung schuf eine lebendige, gemeinschaftliche Atmosphäre. Zum Abschluss sorgte die Schulband für den musikalischen Ausklang, bevor ein gemeinsames Gruppenfoto der Schulgemeinschaft entstand.
Am Mittwoch rückten beim Wandertag Bewegung und gemeinsames Erleben in den Mittelpunkt. Nach den intensiven Projekttagen konnten die Schülerinnen und Schüler die Woche aktiv und in Gemeinschaft ausklingen lassen. Der Sporttag am Donnerstag setzte schließlich einen weiteren sportlichen Akzent.
Die Projektwoche hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig Gesundheit und Nachhaltigkeit im Alltag präsent sind und wie viel Kreativität, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein in unseren Schülerinnen und Schülern stecken. Unser herzlicher Dank gilt allen Beteiligten – insbesondere den betreuenden Lehrkräften, den externen Referentinnen und Referenten sowie unseren Kooperationspartnern – für diese rundum gelungene Woche.
Miriam Ostheimer für die AG „gesunde Schule“