Mathematik als Ausgangspunkt für technische Spezialisierung Am 20. März 2012, kurz vor dem Abitur, als es auf zum Schlussspurt unserer außerordentlichen Schulkarriere ging, bekamen die 12. und 13. Klassen des technischen Zweiges unserer Schule einen zusätzlichen Motivationsschub durch den Vortrag eines ehemaligen Schülers der BOS Aschaffenburg. Thomas Kroth, mittlerweile wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit in Darmstadt, absolvierte vor genau 10 Jahren die Fachhochschulreifeprüfung an unserer Schule. Der Mathematiker konnte den Schülern nicht nur illustrativ Einblicke in sein Tätigkeitsfeld anhand von niveaugerechten Beispielen geben, sondern vor allem aufzeigen, was mit dem erworbenen Schulabschluss in naher Zukunft alles erwägenswert ist. Hier wurden die perspektivischen Vorzüge eines Grundlagenstudiums, speziell der Mathematik, beleuchtet und die Schüler bekamen exklusive Tipps für ein zukünftiges Studium. Aufgrund der vergleichbaren Leidenswege der Zuhörer und des Fachmanns klangen die dargelegten Möglichkeiten um so greifbarer und realistischer. Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass der Vortrag von Herrn Kroth in lockerer Atmosphäre anschaulich die Vorzüge eines technischen Studiengangs beschrieben und möglicherweise dem ein oder anderen Schüler die Angst genommen hat, solch einen Werdegang einzuschlagen. Auf diesem Weg nochmals ein herzliches Dankeschön an Herrn Kroth, der sich für die auf Technik spezialisierten Schüler unserer Schule Zeit genommen hat. Lorenz Schimetka, 13T |
5 Minuten höchste Konzentration im Mathematikunterricht, die früher vom Tafeldienst gestört wurden
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Erste Einblicke ins neue Innenleben der FOSBOS
(Bilder von OStR Jochen Schwitulla) |
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Transferfaktoren von Uran
Das neue Schuljahr 2011/2012 wird an der FOS/BOS ohne die allseits geschätzte Biologie- und Chemielehrerin Frau Anneliese Hofmann beginnen. Aus diesem Anlass hielt ihr ehemaliger Schüler, Herr Dr. Andreas Brand, am 21. Juli 2011 einen wissenschaftlichen Vortrag vor Lehrern und Schülern der FOS/BOS mit dem Titel "Bestimmung von Transferfaktoren von Uran aus natürlich belasteten Böden". Auch Nichtchemiker konnten sich mit der Kurzvorlesung über die Folgen des Uranabbaus auf die Agrarwirtschaft informieren. Dr. Brand, dessen Promotion von diesem Thema handelt, stellte dem Publikum den Weg von einer Problemstellung bis zu den wissenschaftlichen Ergebnissen vor. Laien erfuhren aber auch interessante Nebeninformationen, wie die, dass Uran früher als Farbstoff verwendet wurde. Am Ende stand die Feststellung, dass auf dem Gebiet der Zwickauer Mulde im heutigen Sachsen die Belastung durch Radioaktivität auf den agrarwirtschaftlich genutzten Flächen weniger stark ausfällt als auf den brachliegenden. Dies ist besonders angesichts der Renaturierung der von der ehemaligen DDR genutzten Uran-Halden von Bedeutung. Frau Hofmann zeigte sich hocherfreut über die Ehrung und über die Kompetenz ihres ehemaligen Schülers, der für dieses Ereignis extra einige hundert Kilometer weit angereist war. StRin Nanette Hofmann |
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Besuch des Tages der Mathematik im November 2010 Auch in diesem Schuljahr besuchten am 06.11.2010 wieder einige Schüler der Beruflichen Oberschule Aschaffenburg den Tag der Mathematik an der Universität Würzburg. Nach der Begrüßung stellte Herr Prof. Dr. Tom Fischer sein Fachgebiet Finanzmathematik vor. Es ging dabei um Aspekte der deterministischen und stochastischen Finanzmathematik. Die theoretische Mathematik wurde von Herrn Dr. Gunther Dirr in einem anspruchsvollen Vortrag präsentiert. Hierbei ging es um die Frage, ob man bei einem Schiebepuzzle nach einer Reihe von Verschiebungen zwangsläufig wieder zurück zum Ausgangsbild gelangt. Zur Beantwortung dieser mathematischen Frage benötigt man die Gruppentheorie, genauer gesagt die Permutationsgruppen und ihre Untergruppen (alternierende Gruppen). Danach standen noch zwei Fachvorträge zur Auswahl. Aus dem Bereich der mathematischen Physik referierte Prof. Dr. Oliver Roth zum Thema "Von der Mitternachtsformel zu schwarzen Löchern". Alternativ stellte Herr Prof. Dr. Alexander Wolff in einem Teaser das Institut für Informatik der Universität Würzburg dar. In dem abwechslungsreichen Vortrag ging es um Graphentheorie, die beispielsweise hinter U-Bahnplänen und dem T9-Wörterbuch eines Handys steckt. Damit war die Reihe der Fachvorträge abgeschlossen und die Schüler konnten zum Schluss am Studienbasar Mathematik noch einen Einblick über die anderen Forschungsschwerpunkte an der mathematischen Fakultät der Universität Würzburg gewinnen.
Schüler der Beruflichen Oberschule Aschaffenburg vor einem Modell der Enneper-Minimalfläche - dem Wahrzeichen der mathematischen Fakultät der Universität Würzburg. Minimalflächen sind durch eine geschlossene Kurve begrenzte Flächen mit kleinstem Oberflächeninhalt. StR Tobias Wissel |